AllgemeinAtemYoga im Alltag

Warum ist Pranayama (Atemtechniken) so gesund?

Nach den uralten ayurvedischen Lehren wird der Atem wie eine Gottheit verehrt. Ein- und Ausatmen steht für das ewige Geben und Nehmen, dem permanenten Fluss des Lebens.

Luft ist Leben! Dies ist heute auch auf sachlichen Erkenntnissen der modernen Wissenschaft belegt.

Beim Pranayama nutzen wir bewußt und kontrolliert auch die Atempause.
Diesen „Leistunseffekt“ kennen bspw. Spitzensportler im Höhentraining. Bei der körperlichen Belastung unter verringerter Sauerstoffkonzentration gerät der Körper in den Zustand der sogenannten Hypoxie. Eine Unterversorgung mit Sauerstoff findet statt. Durch die kurze „Leistungsschwächung“ reagiert unser Körper quasi mit einer Art Gegenangriff.
Dadurch kommt es zu einer vermehrten Produktion roter Blutkörperchen und somit schließlich zu einer insgesamt optimierten Sauerstoffverwertung. Also mehr Leistungsvermögen! Cool gell.

Und wer will keine Steigerung des Leistungsvermögen? 🙂

Tipps für den Alltag
* In stressigen Situationen bewußt kurz die Augen schließen und 3x tief ein- und ausatmen
* Sich so oft als möglich Zeit nehmen für kurze Pranayama, z.B. als aktiver Start in den Tag
* Wie so oft im Leben, die Regelmäßigkeit bringt den größten Nutzen.

Bis bald auf der Matte.
Namaste. Helmut